Einzeltherapie · Paar- & Familientherapie
kunsttherapeutisch · systemisch · körperorientiert

ARBEITSWEISE

Meine Arbeitsweise ist über viele Jahre gewachsen.

Geprägt haben mich meine Aus- und Weiterbildungen in Kunsttherapie, systemischer Paar- und Familientherapie, körperorientierter Psychotherapie,  künstlerischer Forschung und kreativer Leibtherapie.

Dabei habe ich nicht nur fachliches Wissen erworben.

Besonders wichtig waren mir Lehrer*innen, die mir etwas über die menschliche Seite therapeutischer Arbeit vermittelt haben: 

Über Würde und Würdigung, Resonanz und Begegnung, über genaues Wahrnehmen und das Aushalten von Nicht-Wissen.

Darüber, einem Menschen Raum zu lassen und gleichzeitig ein Gegenüber zu sein.

Nicht vorschnell zu erklären oder Lösungen anzubieten, sondern gemeinsam herauszufinden, was gerade wichtig ist und was sich verändern kann.

Hinzu kommen 15 Jahre Berufserfahrung im psychiatrischen und psychosozialen Bereich. 

Dort habe ich Menschen in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen und Krisen begleitet.

Daraus ist eine Arbeitsweise entstanden, die unterschiedliche Zugänge verbindet und genau hinschaut, was ein Mensch, ein Paar oder eine Familie gerade braucht.


Wachstum braucht gute Bedingungen.

Manches in der Therapie ist wie in einem Garten.

Wenn etwas nicht wächst, hilft es nicht, an der Pflanze zu ziehen.

Man schaut genauer hin: Wie ist der Boden? Fehlt Wasser, Licht oder Schutz? Was braucht mehr Raum? 

Manchmal braucht der Boden Pflege, damit wieder etwas lebendig werden kann. 

Manchmal braucht es Geduld. 

Und manchmal eine Veränderung der Bedingungen.

Ähnlich schauen wir in der Therapie darauf, was Sie umgibt, was Sie geprägt hat und unter welchen Bedingungen Sie heute leben und Beziehungen gestalten.

Dabei geht es nicht nur um das, was schwierig ist. 

Sondern auch um das, was bereits wächst und trägt: 

Fähigkeiten, Beziehungen, Freude, Kraft und Lebendigkeit.


Reden ist wichtig. Aber nicht immer reicht es. 

Deshalb verbinde ich Gespräch, Körperwahrnehmung und kreatives Gestalten.

Systemische Therapie:


Blick auf Beziehungen
Viele Belastungen entstehen nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit anderen: in Partnerschaft, Familie oder Beruf. 
Muster erkennen
Wiederkehrende Dynamiken werden sichtbar: Streit, Rückzug oder Überforderung, aber auch das, was Beziehungen trägt und stabilisiert.
Neue Möglichkeiten
Wenn Zusammenhänge verständlicher werden, entstehen neue Perspektiven und konkrete Möglichkeiten, anders zu reagieren und Beziehungen neu zu gestalten.

Kunsttherapie:


Ausdruck ohne Worte
Wenn der Kopf voll ist und Worte nicht weiterhelfen, entsteht über das Gestalten ein anderer Zugang.
Es braucht kein Können
Neugier genügt. Auf Farben, Formen, Materialien und auf das, was dabei entstehen kann.
Erkennen statt Deuten
Die Bilder müssen nichts „bedeuten“, sie werden nicht interpretiert.
Sie zeigen, was gerade wichtig ist.

Körperorientierte Therapie:


Den Körper miteinbeziehen
Die körperorientierte Psychotherapie nach Georges Downing verbindet das therapeutische Gespräch mit dem unmittelbaren körperlichen Erleben.
Muster spürbar machen
Gerade frühe Erfahrungen wirken häufig im Körper weiter, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. 
Über Wahrnehmung verändern
Über die Körperwahrnehmung entsteht eine neue Möglichkeit, gewohnte Reaktionen zu verändern.

Körperkontakt ist dabei nicht notwendig, kann aber achtsam und gezielt eingesetzt werden.

Würde
Beziehung
Wachstum